Von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Drittmittelantrag, Tag der Forschung

Kategorie Event

Wie werden aus guten Forschungsideen Projekte, die gefördert werden – und die Wirkung entfalten für eine inklusive Bildung und Gesellschaft? Am Tag der Forschung kommen Forschende und Förderinstitutionen ins Gespräch: praxisnah, konkret und auf Augenhöhe.

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Julia Mühlhausen Titel Dr.

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Senior Researcher

Drittmittel entscheiden oft darüber, ob ein Forschungsvorhaben überhaupt zustande kommt. Ein überzeugender Antrag ist dabei mehr als reine Formalität: Er macht sichtbar, warum ein Projekt relevant ist und wem es nützt. Genau hier setzt der diesjährige Tag der Forschung an. Im Zentrum steht der fachliche Austausch auf Augenhöhe: Welche Fragen sollte man früh klären? Woran erkennen Gutachtende einen roten Faden? Und wie lässt sich die gesellschaftliche Relevanz eines Vorhabens überzeugend darstellen? In Workshops, einer Keynote und der abschliessenden Podiumsdiskussion gehen Forschende und Vertreter:innen von Förderinstitutionen gemeinsam der Frage nach, was ein Forschungsvorhaben förderwürdig macht – anhand konkreter, aktueller Projekte der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH).

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Sie richtet sich an Forschende aller Qualifikationsstufen sowie an Personen aus der (Bildungs-)Verwaltung und der Praxis, die Forschung für eine inklusive Bildung und Gesellschaft voranbringen möchten. Im Anschluss lädt ein Apéro zum weiteren Austausch ein.

Der Tag der Forschung steht unter dem Motto «Forschung für eine inklusive Bildung und Gesellschaft» und wurde vom Zentrum für Forschung und Wissenstransfer organisiert, um das 25-Jahr-Jubiläum der HfH zu würdigen.

Programm

  • 13.30 Uhr: Begrüssung und Einführung; Prof. Dr. Barbara Fäh, Rektorin, HfH und Prof. Dr. Peter Klaver, Leiter des Zentrums für Forschung und Wissenstransfer, HfH
  • 13.50 Uhr: Keynote; Prof. Dr. Wassilis Kassis, Mitglied des Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und Paul Pignat, Projektförderung beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF)
  • 14.40 Uhr: Workshops (Erste Durchführung)
  • 15.25 Uhr: Pause
  • 15.50 Uhr: Workshops (Zweite Durchführung)
  • 16.40 Uhr: Podiumsdiskussion mit Workshopleiter:innen; Moderatorin: Dr. Julia Mühlhausen
  • 17.00 Uhr: Apéro

Workshops

In zwei Durchführungsrunden stehen fünf Workshops zur Auswahl – mit Einblicken direkt von Förderinstitutionen und aus der Forschungspraxis der HfH. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welche Workshops Sie besuchen möchten. Klicken Sie auf das aufklappbare Element für weiterführende Informationen.

Workshop 1: Finanzhilfen des EBGB: Kriterien und Anforderungen

Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB) stellt sein Fördergefäss «Finanzhilfen» mit den zugehörigen Kriterien und Anforderungen vor. Ergänzend gibt es ein Q&A-Segment für die Fragen der Forschenden. – Workshopleiter: Hannes Rudolph; Sparringpartnerin: Prof. Dr. Cornelia Müller Bösch (HfH)

Workshop 2: Interaktive Prüfung eines Drittmittelantrags

«Warum sollte gerade dieses Projekt gefördert werden?»: In diesem interaktiven Workshop nehmen Teilnehmer:innen die Perspektive von Gutachtenden ein. Nach einem kurzen Input zu zentralen Merkmalen überzeugender Drittmittelanträge arbeiten die Teilnehmenden mit einem Antragscheck-Raster an einem fiktiven Mini-Proposal. In Kleingruppen prüfen sie, wo der rote Faden bereits trägt, wo noch Unklarheiten bestehen und welche Fragen Gutachtende vermutlich stellen würden. Ergänzend fliessen Lessons Learned aus nationalen und internationalen Drittmittelanträgen ein — insbesondere dazu, welche Fragen man möglichst früh klären sollte, damit aus einer guten Forschungsidee ein überzeugender Antrag wird. – Workshopleiterin: Prof. Dr. Julia Mori (HfH)

Workshop 3: Movetia – Internationale Fördermöglichkeiten für inklusive Bildung

Movetia, die nationale Agentur zur Förderung von Austausch und Mobilität im Bildungsbereich, bringt eine internationale Perspektive ein und stellt Förderinstrumente zur Unterstützung internationaler Zusammenarbeit, Vernetzung und für Wissenstransfer vor. Im Mittelpunkt stehen die Förderung der Bildungsqualität sowie die Stärkung von Sprachkompetenzen. – Workshopleiterin: Karen Torben-Nielsen, Programmkoordinatorin, Movetia

Workshop 4: Innosuisse

Innosuisse, die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung, stellt ihre Förderformate und die zugehörigen Anforderungen vor und gibt einen Überblick, welches Gefäss sich für welches Vorhaben eignet. Behandelt werden weitere Förderinstrumente wie Innoschecks, Mentoring Vouchers, die Innovation Booster sowie das Entrepreneurship Training. Im Zentrum steht die Frage, worauf es bei einer erfolgreichen Eingabe ankommt und wie sich Forschende und Praxispartner:innen frühzeitig für eine Förderung aufstellen. – Workshopleiterin: Sandra Villiger, Bereich Social Sciences and Business Management, Innosuisse

Workshop 5: Jacobs Foundation

Die Jacobs Foundation ist eine in Zürich ansässige Stiftung, die sich national und international für eine qualitativ hochwertige, evidenzbasierte Bildung von Kindern und Jugendlichen einsetzt und ihr Engagement im Schweizer Bildungssystem derzeit gezielt ausbaut. Im Workshop gibt die Stiftung Einblick in ihr Förderverständnis und zeigt, wie sie Forschung und Innovation unterstützt, die das Lernen von Kindern nachweisbar verbessern. Im Zentrum steht die Frage, wie Forschende und Praxis gemeinsam zu wirksamen, evidenzbasierten Lösungen beitragen können. Ergänzend gibt es einen Einblick in die aktuellen Förderansätze der Stiftung. – Workshopleiterin: Tina Cassidy, Country Director Switzerland; Sparringpartner: Prof. Dr. Kenneth Horvath (PHZH)

Anmeldung

Bitte melden Sie sich via Formular (MS Forms) an. Sie können zudem angeben, an welchen Workshops Sie teilnehmen möchten.

Bei Fragen steht Ihnen das Eventmanagement gerne zur Verfügung: eventmanagement [at] hfh.ch. Unterstützungsleitstungen können Sie direkt im Formular anfordern.